Fachbereiche Kindheit und Jugend

Bildung und Freizeit als Brücke zur Teilhabe

 

Jedes Kind soll seinen Platz zum Lernen und Entwickeln finden.

Zum Beispiel:

Im Schul·kindergarten
Im Regel·kindergarten
In den verschiedenen Schulen

Der Landesverband berät Eltern und Einrichtungen:
Wie sieht ein guter Platz für das jeweilige Kind aus.

Viele Menschen brauchen Beratung und Unterstützung.
Familien·entlastende Dienste kümmern sich um Familien mit Menschen mit Behinderung.

Zum Beispiel durch:

Angebote in den Ferien
Einzel·betreuung
Schul·begleitung

Der Landesverband unterstützt die Familienentlastenden Dienste bei ihren vielfältigen Aufgaben.

 

Kindheit und Jugend

Die Lebenslagen im Kindes- und Jugendalter von jungen Menschen mit Behinderung und ihren Familien sind gekennzeichnet von einer Vielzahl von Anforderungen und Problemlagen, die es zu bewältigen gilt. Hierbei bietet die Lebenshilfe vielfältige Unterstützung und Hilfen an.

Im frühen Lebensalter trifft eine Familie mit einem Kind mit Behinderung in der Regel auf das System der Frühförderung. In Baden-Württemberg gibt es die Sonderpädagogischen Frühberatungsstellen, in der Regel in Trägerschaft der Schulen und die Interdisziplinären Frühförderstellen in Trägerschaft der freien oder öffentlichen Wohlfahrtspflege. Von den derzeit 38 Interdisziplinären Frühförderstellen in Baden-Württemberg sind 7 in Trägerschaft der Lebenshilfe. Hier finden Eltern Beratung und Unterstützung und die Kinder Therapie und Förderung. Die Angebote sind für die Eltern kostenlos.

Kindertagesbetreuung ist für Kinder mit Behinderung ebenso ein Rechtsanspruch wie für Kinder ohne Behinderung. Seit dem 01. August 2013 gibt es zudem einen Rechtsanspruch auf eine Kindertagesbetreuung ab dem ersten Lebensjahr (in Kinderkrippen oder in Kindertagespflege). Ab dem 3. Lebensjahr können Eltern von behinderten Kindern zwischen mehreren Betreuungsformen wählen. Die Lebenshilfe-Orts- und Kreisvereinigungen sind häufig Träger von Schul- und Regelkindergärten unter einem Dach (die sogenannte "Intensiv-Kooperation") und betreuen und fördern hier Kinder mit und ohne Behinderung. Die Lebenshilfe baut auch zunehmend Inklusive Krippen auf.

Schule

Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention, in Deutschland rechtskräftig seit dem 26. März 2009, wünschen sich Eltern eine echte Wahlmöglichkeit zwischen Sonderschule und Regelschule. Der Landesverband der Lebenshilfe unterstützt und begleitet den Prozess, gute Strukturen für die sogenannte inklusive Beschulung zu entwickeln. Mit vielen Aktivitäten, wie z.B. Gespräche mit den Verantwortlichen im Kultusministerium, Handreichungen für Eltern und Fachkräfte, Veranstaltungen und Tagungen für die beteiligten Zielgruppen, macht sich die Lebenshilfe stark für "eine Schule für alle Kinder".

 

Ihre Ansprechpersonen

Döndü Oktay
Referentin Fachbereich Kindheit und Jugend
Telefon: +49 (0)711/255 89 -70 
doendue.oktay@lebenshilfe-bw.de

Ursula Vollmer
Assistenz Fachbereiche Kindheit & Jugend sowie Offene Hilfen
Telefon: +49 (0)711/255 89 -63 
ursula.vollmer@lebenshilfe-bw.de

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